COC: Hurschler siegt in Klingenthal
Der Schweizer Seppi Hurschler hat den ersten von zwei Wettkämpfen beim Wernesgrüner FIS Continentalcup der Nordisch Kombinierten in Klingenthal gewonnen. Auf den Plätzen folgten mit Tomas Slavik (CZE) und Taylor Fletcher (USA) zwei weitere Weltcuperprobte Athleten. Der Gesamtführende Mark Schlott (Zella-Mehlis) kam als bester Deutscher auf Rang 14.
Ein ganz starkes Debüt im Continentalcup feierte der 17-jährige David Welde (SC Sohland) vom Bundesstützpunkt Klingenthal. Als 23. lief er direkt vor Stützpunkt-Kollege Christian Arlt und acht Plätze vor seinem älteren Bruder Ruben über die Ziellinie. „Das war traumhaft. Ich hätte nie gedacht, dass ich hier so gut mitgehen kann“, freute sich David Welde nach dem Wettkampf.
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Christian Arlt resümierte: „Es war noch keine WM-Form. Aber ich bin auf einem guten Weg und werde jetzt konzentriert weiter arbeiten, um zur Junioren-Weltmeisterschaft ein gutes Ergebnis zu holen.“ Auch Stützpunkttrainer Uwe Schuricht war zufrieden: „Was David heute geleistet hat war bemerkenswert. Sowohl Sprung- als auch Laufleistung waren top. Christian Arlt hat im Wettkampf leider nicht seinen besten Sprung erwischt. Sein Lauf war dann ordentlich. Ruben hat auf der Schanze das abgerufen, was er momentan kann. Beim Lauf hat er zuviel Führungsarbeit in seiner Gruppe geleistet und viel Kraft gelassen. Insgesamt ist es für unseren Stützpunkt ein gutes Ergebnis.“
Die drei Erstplatzierten, die alle auch zum Weltcup der Nordisch Kombinierten vom 17. bis 19. Februar in Klingenthal starten werden, waren ebenso positiv gestimmt:
Seppi Hurschler: „Wenn am Ende eine Eins steht, gibt es nicht viel auszusetzen. Beim Springen wären vielleicht noch zwei bis drei Meter mehr drin .Aber insgesamt komme ich mit der Anlage gut zurecht.“
Tomas Slavik: „Mit meinem Sprung war ich sehr zufrieden. Beim Lauf kam mir entgegen, dass ein sehr hohes Tempo gegangen wurde. In dieser Form ist auch beim Weltcup hier etwas möglich.“
Taylor Fletcher: „Das Springen lief gut. Das Rennen danach war sehr hart. Vom 17. Platz noch nach vorn zu laufen kostet natürlich Kraft. Aber ich hatte heute trotz sehr viel Neuschnee einen guten Ski und konnte mich mit dem Podestplatz am Ende selbst belohnen.“
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